Unser Projekt baut auf drei Bausteinen auf:
- Sprachkurs für Frauen* of Colour mit dem Ziel: B2
- Workshops für Frauen* of Colour zu den Themen Empowerment, Antidiskiminierung, Resilienz, Computerkenntnisse sowie Betriebsbesichtigungen und Arbeitsfelderkundungen.
- Workshops für mögliche Arbeitgebende, Verwaltung und Behörden zu Diversity und Sensibilisierung für Frauen* of Colour im Beruf.
Sprachkurs für Frauen* of Colour mit dem Ziel: B2
An unserem ersten Projektdurchlaf haben zwölf Frauen* teilgenommen. Fünf Teilnehmerinnen sind im Laufe des Kursverlauf aus verschiedenen Gründen aus dem Kurs ausgestiegen. Dafür konnten aber zwei neue Teilnehmerinnen als Quereinsteigerinnen in den Kurs einsteigen. Der Sprachkurs B2 in einer relativ kurzen Zeit ist eine große Herausforderung. Und die individuellen Lebensumstände bringen es mit sich, dass nicht alles nach Plan läuft. Von den neun Teilnehmerinnen, die im ersten Durchlauf bis zum Ende des Kurses dabei waren, haben acht Teilnehmerinnen die B2 Prüfung am Ende des Kurses abgelegt. Wir freuen uns, dass alle im schriftlichen und/oder im mündlichen Teil oder sogar in beiden Teilen erfolgreich waren und wünschen ihnen alles Gute für den weiteren Weg!
Wir freuen uns auch, dass alle Teilnehmerinnen einen „Fahrplan“ für ihre nächsten Schritte zum Beruf erstellen konnten. So geht es für die Teilnehmerinnen weiter:
– Drei Teilnehmerinnen haben eine Arbeit gefunden haben.
– Zwei andere Teilnehmerinnen möchten einen weiteren Sprachkurs auf dem Niveau C1 besuchen.
– Eine Teilnehmerin möchte nun den Führerschein machen.
– Eine Teilnehmerin engagiert sich nun bei der Tafel.
– Eine Teilnehmerin bekommt im Sommer ihr Kind und will nach einer sechsmonatigen Elternzeit eine Qualifizierung zur Buchhalterin machen, um dann in diesem Beruf zu arbeiten.
– Eine Teilnehmerin kann sich im Rautenstrauch-Joest-Museum im kunstpädagogischen Bereich engagieren. Durch die Kooperation mit dem Museum, konnten wir sie unterstützen, immer sonntags ein Kinderprogramm im Space4Kids im Museum zu begleiten. Außerdem bewirbt sie sich bei einer Kunstausstellung „KalkKunst“ und wird dort ihre Bilder ausstellen.

Mein nächstes Ziel: Eine Ausbildung machen und selbständig werden.
Mein großer Traum: Meine Deutschsprachkenntnisse verbessern, in einer guten Firma arbeiten und die Welt bereisen.

Mein großer Traum: Frieden in der Ukraine, zusammen mit meiner Familie leben zu können.

Mein großer Traum: Eine private Galarie eröffnen.

Mein nächstes Ziel: Einen Job finden, in dem ich meine Erfahrungen las Qualitätsmanagerin gut anwenden und teilen kann.
Mein Traum: Mein Selbstbewusstsein mit gute Deutschkenntnissen zu stärken.

Mein Traum: Eine Ausbildung zur Verkäuferin zu machen.

Mein Traum: Als Lehrerin arbeiten.

Mein Traum: Mein Kinder in den USA reglmäßig besuchen zu können.

Mein großer Traum: Einen eigenen Betrieb gründen

Mein großer Traum: Mit Menschen für den Umweltschutz arbeiten.
2. Workshops für Frauen* of Colour zu den Themen Empowerment, Antidiskiminierung, Resilienz, Computerkenntnisse sowie Betriebsbesichtigungen und Arbeitsfelderkundungen
Im ersten Durchlauf unseres Vorhabens, haben wir folgende Workshops durchgeführt:
– Antidiskrimnierung und Allegmeines Gleichbehandlungsgesetzt: Frauen* of Colour im Berufsleben
– Berufsfelderkundung: Erzieherin und weitere Arbeitsfelder im Kindergarten oder/und Familienzentrum
– Berufserkundung: Wiedereinstieg in den Beruf – Jobmesse der Arbeitsagentur für Arbeit
– Digitale Kompetenzen in der Arbeitswelt
– Empowerment: Frauen* of Colour in der Arbeitswelt
– Kreativworkshop Frauen* of Colour in der Arbeitswelt
– Meine Stärke – meine Ressourcen: Mein Fahrplan für den Berufseinstieg
– Stressbewältigung im Alltag: Tipps und Tricks für die Balance zwischen Arbeit, Kids und Co.
Die Workshops fanden zum einen jeden Donnerstag mit Elena Shmidt und Sharon Treasa Yeldo statt und zum anderen in Kooperation mit unserem Bildungspartner dem „Fröbel-Kindergarten & Familienzentrum Taunuspänz„.
Ein weiterer wichtige Kooperationspartner ist Migafrica gGmbH und das Projekt „Let’s Go – Migrantinnen fit für die Arbeitswelt„.
3. Workshops für mögliche Arbeitgebende, Verwaltung und Behörden zu Diversity und Sensibilisierung für Frauen* of Colour im Beruf
Im Projektzeitraum konnten wir zwei Workshops für Multiplikator:innen vor allem aus Berufscolleges durchführen. Hierbei ging es im ersten Schritt um die Sensibilisierung der Teilnehmenden für die Lebensrealitäten von Frauen* of Colour. Neben diversitätssensiblen Faktoren, standen strukturelle Rahmenbedingungen wie Sprachkenntnisse und Sprachkursangebote mit Kinderbetreuung, Übermittagsbetreungsangebote für Schulkinder, Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf und die relativ eingeschränkte Berufswahlmöglichkeit für Frauen* of Colour aufgrund der spezifischen Lebensbedingungen, aber auch ausländerrechtlicher Faktoren.
Wir danken allen Kooperationspartnern, den Referent:innen, den Kursleiter:innen und vor allem den teilnehmenden Frauen* für das Vertrauen und das Engagement!
Am 15.04. starten wir unseren neuen Durchlauf – wir halten Euch auf dem Laufdenden!






„Von Frauen* für Frauen*: Arbeit und Ausbildung – aber wie, was und wann?“
Am 26. September 2024 fand in den Räumlichkeiten des In-Haus e.V. in Köln ein inspirierendes und informatives Event statt, das sich ganz dem Thema Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung widmete. Im Rahmen des Projekts „Independent Women Academy“, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln, bot die Veranstaltung eine Plattform speziell für Frauen*, um Zugang zu wertvollen Informationen und Netzwerken zu erhalten.
Ein vielfältiges Angebot an Informationen und Unterstützung: Die Veranstaltung begann um 10:00 Uhr und bot den Teilnehmenden bis 14:00 Uhr die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen rund um den Einstieg in den Arbeitsmarkt, die Anerkennung von Zeugnissen und Diplomen sowie Bewerbungsstrategien auseinanderzusetzen. Besonders im Fokus standen die Berufsfelder „Kindergarten“ und „Gesundheitsberufe“, die nicht nur vorgestellt, sondern durch einen informativen Vortrag von Rustam Khadziev zur Anerkennung in Deutschland ergänzt wurden.
Besucherinnen* konnten ihre Lebensläufe, Bewerbungen und Zeugnisse mitbringen, um direkte Rückmeldungen und Tipps zu erhalten. Die lockere und einladende Atmosphäre wurde durch das Angebot von Speisen und Getränken sowie den Austausch mit engagierten und freundlichen Menschen abgerundet.
Gemeinschaft und Empowerment: Das Event zeichnete sich nicht nur durch seinen informativen Charakter aus, sondern auch durch das Gefühl der Gemeinschaft und des gegenseitigen Empowerments. Lisa, Lena und Sharon, die Gastgeberinnen des Events, begrüßten die Teilnehmenden herzlich und sorgten dafür, dass sich alle willkommen fühlten. Der Austausch zwischen Frauen*, die ähnliche Herausforderungen und Ziele teilen, war ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung und wurde aktiv gefördert.
Ein gelungener Abschluss eines bedeutenden Projekts: Als Abschlussveranstaltung des Projekts „Independent Women Academy“ war das Event ein voller Erfolg. Es unterstrich die Bedeutung von Netzwerken, Unterstützung und Information für Frauen*, die ihren beruflichen Weg in Deutschland gestalten möchten. Durch die Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln und die Förderung durch die Robert Bosch Stiftung wurde gezeigt, wie durch gezielte Projekte nachhaltige Veränderungen und Perspektiven geschaffen werden können.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und freuen uns auf weitere inspirierende Veranstaltungen, die Frauen* auf ihrem Weg zu beruflicher und persönlicher Unabhängigkeit unterstützen!











